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Transparente Dienst- und Einsatzplanung? Möglich. Durch Soziale Innovationen!

Transferveranstaltung bringt Nachnutzende mit Umsetzenden sozialer Innovationen zusammen

- Erschienen am 26.02.2026
© Immanuel Klinikum Bernau

Hohe Arbeitsbelastung, Zeitdruck, fehlendes Personal und auch die geringe Arbeitszeitflexibilität sind Herausforderungen, mit denen viele Pflegeeinrichtungen zu kämpfen haben. Die Brisanz ist auch beim Austausch zwischen Brandenburger und Berliner Kliniken im Rahmen eines Transferworkshops des Modellprojekts von CrewLinQ spürbar.  

Gemeinsam mit dem Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg erprobt CrewLinQ im ESF+-Förderprogramm 'Soziale Innovationen für Brandenburg' ein digitales, mitarbeiterzentriertes Poolmanagement-System in der Pflegepraxis.  

Ziel des Modellprojekts ist es, die bestehende Arbeitsorganisation durch die Einführung einer digitalen Lösung für den sogenannten Springerpool an Pflege- und Fachkräften zu optimieren. Das digitale Poolmanagement ermöglicht es den Mitarbeitenden, ihre Wunschdienste zu planen, Schichttausch zu erleichtern, kurzfristige Ausfälle digital zu kompensieren und so die Arbeitsbelastung zu senken. Die Einführung des Moduls wird dabei durch CrewLinQ eng begleitet – sei es durch Workshops als Teil des Onboardings oder durch Key-User-Schulungen.  

Im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg will man das digitale Poolmanagement nicht mehr missen. „In Zeiten des Fachkräftemangels braucht es solche digitalen Lösungen. Unsere Sorgen, die Mitarbeitenden könnten mit der digitalen Lösung überfordert sein, waren vollkommen unbegründet. Im Gegenteil. Wir bekommen sehr viel Zuspruch. Durch die transparente Dienstplanung stocken einige Pflegekräfte sogar noch ihre Stunden auf“, sagt Lucie Ruß, Leiterin des Flexipools und Assistentin der Pflegedirektion am Herzzentrum Bernau. Auch Fanni Mehner, Leiterin des Springerpools und Assistentin der Pflegedirektion, ist von der Lösung überzeugt: „Wir wollen als Pflegeeinrichtung zukunftssicher aufgestellt sein. In Zeiten des digitalen Wandels ermöglichen wir mit dem Tool unseren Mitarbeitenden eine transparente Dienst- und Einsatzplanung und somit eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.“  

Die Transfer-Veranstaltung als Teil des Förderprogramms adressierte potentielle Nachnutzende des innovativen Ansatzes. Auf der Projekt-Website findet man weitere Informationen zu der Sozialen Innovation.  

Das Modellprojekt wird gefördert über die ESF+-Richtlinie 'Soziale Innovationen für Brandenburg' aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Landes Brandenburg.