Pressearbeit für Soziale Innovationen: Erfahrungen aus der Praxis
- Erschienen amFür Modellprojekte ist mediale Aufmerksamkeit ein wichtiger Baustein, um Transfer zu ermöglichen, Zielgruppen zu erreichen oder Stakeholder zu gewinnen. Wie es gelingen kann, Soziale Innovationen in der Presse zu platzieren, war Thema eines Online-Austauschs für geförderte Modellprojekte.
Die Projektmanagerinnen von jobadoo und Omas Kalter Hund teilten praktische Erfahrungen ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Als Diskussionsgrundlage konnten sie auf eine vielfältige Resonanz zurückblicken: Sie reichte von Beiträgen im Lokalfernsehen und der Tageszeitung bis hin zu Veröffentlichungen von landesweiten Presseagenturen oder Hörfunkwellen.
„Wir stecken sehr viel Herzblut ins Storytelling“, sagte Charlott Pluskat von 'jobadoo' über ihre Strategie. „Echte Menschen mit ihren Beweggründen sind unsere Heldinnen und Helden. Ihre Geschichte erzählt unsere Soziale Innovation am besten.“
Ergänzend dazu berichtete 'Omas Kalter Hund' von gezielt öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen als Türöffner für Presse. Dafür entwickelte das Modellprojekt beispielsweise ein öffentliches Casting-Format, wirkte bei der lokalen Jubiläumsfeier mit und veranstaltete einen Tag der offenen Tür, der gleichzeitig als Netzwerkveranstaltung für Stakeholder genutzt wurde.
Im Austausch sammelte die Gruppe weitere Erfolgsfaktoren für gelingende Pressearbeit:
- Problem statt Projektbeschreibung: Konkrete arbeitsmarktpolitische Herausforderung und betroffene Zielgruppe in den Fokus stellen
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Innovation: Die neue Lösung und den entstehenden Mehrwert für die Zielgruppe betonen
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Social Media aktiv nutzen, um Sichtbarkeit aufzubauen – auch für Medien
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Wirkung des Projekts über Bilder sichtbar machen – und entsprechende Ressourcen dafür einplanen
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Presstermine gezielt vorbereiten und die Zusammenarbeit mit Journalistinnen und Journalisten aktiv gestalten
Aktuell entwickeln 22 Modellprojekte Soziale Innovationen für den Brandenburger Arbeitsmarkt – darunter Vereine, Sozialunternehmen, Bildungsträger und zahlreiche weitere engagierte Akteurinnen und Akteure. Alle Modellprojekte werden im Rahmen der ESF+-Richtlinie 'Soziale Innovationen für Brandenburg' aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Landes Brandenburg gefördert.