Ein Tag rund um Transfer
Austausch und Impulse: Transfer in die Praxis
- Erschienen amInnovative Ideen sollen wirken, wachsen und andere zum Nachmachen inspirieren.
Damit soziale Innovationen Wirkung entfalten, braucht es einen erfolgreichen Transfer in die Praxis. Genau dabei unterstützt die Transferstelle Soziale Innovationen: Ziel ist es, die im Programm 'Soziale Innovationen für Brandenburg' entwickelten Lösungen sichtbar zu machen und ihre Verbreitung zu fördern.
Wie das gelingen kann, stand im Mittelpunkt des 'Tages rund um Transfer', zu dem sich ESF+-geförderte Modellprojekte Ende Juni in Potsdam trafen, um Erfahrungen zu teilen, Herausforderungen zu diskutieren und neue Impulse für ihre Transferarbeit mitzunehmen.
In einer Transferwerkstatt arbeiteten die 23 Teilnehmenden unter anderem an folgenden Fragen:
- Wie bereite ich meine Lösungen auf, damit sie von anderen nachgenutzt werden können?
- Wem nützen meine Erkenntnisse und wie erreiche ich die richtigen Menschen und Institutionen?
Ein Podium bot Modellprojekten Gelegenheit, bewährtes Praxiswissen aus eigenen Transferveranstaltungen an andere weiterzugeben.
Wie innovative Ansätze den Weg in Unternehmen finden, stellte Silke Bigalke vom WFBB-Team Arbeit – Fachkräfte und Qualifizierung dar. Mit ihrem Beitrag 'Transfer in die Praxis' machte sie deutlich: Wer Zielgruppen erreichen möchte, muss ihre spezifischen Bedürfnisse verstehen.
Auch Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), unterstrich die Bedeutung sozialer Innovationen für die Brandenburger Arbeitswelt. Neue Wege auszuprobieren brauche Mut – und Menschen, die andere für ihre Ideen gewinnen und zur Umsetzung motivieren.
Abwechslungsreiche Formate mit vielfältigen Austauschmöglichkeiten prägten den Transfer-Tag. Die persönliche Begegnung mit den Menschen hinter den Projekten machte deutlich, was die Projekte verbindet: Engagement für eine bessere Arbeitswelt.
