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Vom Barcamp bis zum Best Practice: Erfolgsfaktoren für Transfer

- Erschienen am 16.03.2026
© Transferstelle Soziale Innovationen

 „Transfer von Wissen passiert nicht automatisch, es braucht Strukturen, Prozesse und passende Formate“, sagte Referentin Bea Hasse zu Beginn des Online-Workshops „Transfer erfolgreich gestalten“.

Als Expertin für die Begleitung sozial innovativer Akteurinnen und Akteure zeigte sie, wie geförderte Modellprojekte ihre Ergebnisse wirksam weitergeben können. Die Grundlage sei dabei immer ein funktionierendes Wissensmanagement nach innen. Nur wer sein Wissen strukturiert für die eigene Organisation aufbereitet, kann es auch erfolgreich an Nachnutzende weitergeben. Dafür gibt es viele Möglichkeiten: Von frei zugänglichen E-Books und Praxis-Guides über Erklärvideos bis hin zu Podcasts. Auch Barcamps, bei denen Teilnehmende selbst Themen einbringen und gemeinsam bearbeiten, sind agile Alternativen zu klassischen Netzwerktreffen.  

Abschließend teilte die Referentin wichtigste Learnings und zentrale Erfolgsfaktoren für erfolgreichen Transfer – ihre Empfehlung:  

    • Nachnutzende als Zielgruppen verstehen und ihre Bedürfnisse kennen
    • Transferformate interaktiv entwickeln und von der Zielgruppe lernen
    • Methoden mixen – etwa eine Handreichung mit einem Workshop kombinieren

In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden eigene Ideen für Transferprodukte ihrer Modellprojekte, die sie zum Ende ihrer Förderung veröffentlichen. Der Austausch bot Raum, konkrete Ansätze weiterzuentwickeln und voneinander zu lernen. 

Aktuell entwickeln 22 Modellprojekte Soziale Innovationen für den Brandenburger Arbeitsmarkt – darunter Vereine, Sozialunternehmen, Bildungsträger und zahlreiche weitere engagierte Akteurinnen und Akteure.