Von Strausberg in die Region: Digitale Teilhabe dauerhaft sichern
Wie können erfolgreiche Lösungen für digitale Teilhabe langfristig wirken?
- Erschienen amDieser Frage widmeten sich Ende September Teilnehmende der Transferveranstaltung des ESF+-geförderten Modellprojekts 'Modellprojekts 'DigiUP', einer Anlaufstelle zur Stärkung digitaler Kompetenzen in Strausberg.
Stakeholder und Interessierte, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Arbeitsmarkt, Bildung, Sozialberatung und Kommunalentwicklung, diskutierten, wie die entwickelten Erfahrungen und Angebote dieses Lern- und Begegnungsortes über den Förderzeitraum hinaus genutzt werden können. Neben Möglichkeiten der Verstetigung und Finanzierung des Ansatzes in Strausberg ging es insbesondere darum, welche Elemente auf andere Regionen und Organisationen übertragbar sind.
Begleitung in die digitale Welt
Mit niedrigschwelligen Workshopangeboten, individueller Beratung, digitalen Lernmaterialien und technischer Infrastruktur hat sich DigiUP als wichtiger Anlaufpunkt für digitale Teilhabe etabliert. Der Anlaufpunkt in Strausbergs Fußgängerzone unterstützt insbesondere Menschen mit geringen digitalen Kenntnissen dabei, die Chancen der Digitalisierung besser für ihre berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu nutzen.
Transferpotenzial sahen die Teilnehmenden unter anderem in den erarbeiteten Lernangeboten und Formaten. So können beispielsweise 'Learning Nuggets' auch von anderen Bildungs- und Beratungseinrichtungen eingesetzt werden. Vorgestellt wurde zudem das Format 'DigiUP goes mobil', das in enger Zusammenarbeit mit Jobcentern entwickelt wurde und die Beratung direkt zu den Zielgruppen bringt.
Ein positives Signal für den Fortbestand des Projekts setzte die DAA-Bundesgeschäftsführung mit der Ankündigung, künftig in einen Beratungsbus zu investieren. Damit sollen die Unterstützungsangebote noch mehr Menschen in der Region erreichen.
